Vorgeschichte: 2003 wurde beinahe beschlossen, durch unsere Weingärten im Weelfel, oder Hammer oder Spiegel die Bagger zu schicken ! Daraufhin konnte zum Glück 2004  die hohe Politik von ihrem Vorhaben abgebracht werden. Vorerst ...

 

TransitStrasse über den Wagram  ?- ein böser Traum (Aufopferung der Kleinregion Wagram auf dem EU-Altar der Verkehrsfreiheit ?)

der Wagram soll unter die Räder kommen - eine neue Strassentrasse wird geplant:  

Prag - Znaim - Hollabrunn - St.Pölten (über Ziersdorf), ev. weiter in die Steiermark, quer durch die Gemeinde Fels oder Feuersbrunn , 1 Variante führt gerade durch Fumberg und Weelfel - zur  Donaubrücke ?

Die geografisch logische Donauquerung Tulln li,itierte auf 19 Tonnen. Deswegen will man woanders für LKW mit 40 und mehr Tonnen eine Donaubrücke - 10 km östlich von Krems ! Diese Donaubrücke ist unser eigentliches Problem. Sie visiert das Hinterland an wie eine gefährliche Bedrohung. Sie spart derzeit 12 km oder 10 min. Autofahrt Jedoch bringt sie lt.Prognose 30.000 PKW pro Tag und zieht LKW-Verkehr an , daß Staus diesen Zeitvorteil bald egalisieren werden!

 

Unser Anliegen:
Der Transitstopp ist eine unabhängige Plattform von engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Wir setzten uns für die Erhaltung der einmaligen, unzerstörten Landschaft des Wagramlandes ein. Wir sind gegen das Straßenbauvorhaben (Verbindung Horn/Hollabrunn - Donaubrücke Grafenwörth) mit umfangreicher Neutrassierung.

Unsere Argumente:
Die geplante Neutrassierung würde eine ungestörte, harmonische, von Zersiedelung und Kommassierung weitgehend verschonte, ökologisch reichhaltige, vom Weinbau geprägte Kulturlandschaft zerschneiden.

Damit wären:
* die Lebensgrundlagen der hier ansässigen Landwirtschaften (mit einer wachsenden Zahl von Biobetrieben),
* die Lebensqualität der hier lebenen Menschen,
* die Funktionsfähigkeit eines ökologisch sensiblen Landschaftsgefüges (mit Trockenrasen, Lößsteppen, Hohlwegen, Hecken und Wäldern auf Extremstandorten),
* der Zusammenhang einer alten Kulturlandschaft und
* die Aufbauarbeiten der Kleinregion Wagram
nachhaltig gefährdet

Bis jetzt fehlt eine nachvollziehbare Begründung, warum diese Neutrassierung notwendig ist.

Unsere Forderungen:
Wir fordern die verantwortlichen Entscheidungsträger und - trägerinnen auf, in Zeiten knapper Budgets die Beweggründe und Notwendigkeit der aktuellen Straßenplanung offenzulegen und alternative Transitlösungen (Ausbau der Bahnverbindungen) zu überdenken.

Ein Blick auf die Landkarte zeigt, dass Hollabrunn weit im Osten liegt, der Wagram nicht unbedingt mitten dazwischen liegt, außerdem eine 4spurige Autobahn (S5) südlich des Wagrams zur Brücke führt  und eine 4spurige Autobahn bei Stockerau verläuft - WARUM ALSO UNBEDINGT ÜBER UNS DRÜBER FAHREN ??? - nicht wegen den Niederösterreichern...

Die detaillierten TrassenVarianten hier durch Klicken öffnen !

Zerstört nicht unsere Lebensgrundlage!

Verbaut uns nicht die Zukunft !

Ist einmal unrückführbares geschehen, hilft kein Protest mehr ! Daher bitte Unterschreiben bei den Unterschriftslisten !

HOMEPAGE TransitStoppWagram

Neueste Entwicklung im Transitkrimi "Wagramkorridor" 19.1.2004:

Erfolg für Transit.Stopp.Wagram:
Land NÖ. schließt sich den Argumenten der Initiative an - keine Straße über den Wagram!

Einmal mehr haben engagierte BürgerInnen bewiesen, dass Initiativen nicht nur „Verhinderer“ sein müssen, sondern dass ein Stopp von so manchem Großbauvorhaben mitunter der Realität näher kommt als so manche kühne regionalpolitische Wunschidee: Für eine neue Straße über den Wagram besteht schon allein aus verkehrsplanerischen Gründen keine Notwendigkeit – die Argumente von Transit.Stopp.Wagram werden von Hofrat Zibuschka und Baudirektor Stippek klar bestätigt. Dem Land NÖ. bzw. dem Steuerzahler bleiben damit Investitionen in ein unwirtschaftliches Projekt erspart.
Vor genau einem Jahr schlugen die Wellen hoch am Wagram – anlässlich der nur scheinbar realistischen Überlegungen zur Neutrassierung einer Straße über den Wagram. Die „Überlegungen“ waren schon so weit fortgeschritten, dass die Gemeinden bereits aufgerufen waren, anzugeben, welche der Variantenideen auf ihrem Gemeindegebiet am ehesten möglich wäre. Aufgrund des massiven Widerstandes durch die Initiative Transit.Stopp.Wagram - die nicht nach dem Florianiprinzip nur ihre unmittelbare Umgebung vor dem drohenden Planungen bewahren wollte, sondern von Anfang an die Sinnhaftigkeit einer derartigen Straßenverbindung grundsätzlich in Frage stellte, wurde schließlich von Land NÖ. die Erstellung eine Machbarkeitstudie zugesagt.

 Dieses Ergebnis wurde heute den VertreterInnen der Bürgerinitiativen und der betroffenen Gemeinden durch Baudirektor Stippek und Hofrat Zibuschka vorgestellt. Darin werden im wesentlichen unsere Aussagen bestätigt (siehe auch Presseaussen­dung vom 8.10.2003, Pressemappe vom 25.2.2003): von Landesseite sind für das untergeordnete Straßennetz (dazu zählt auch die LH43) aufgrund der relativ geringen Verkehrsstärken größere Ausbaumaßnahmen nicht rechtfertigbar und wären zudem geeignet, großräumigen Durchzugsverkehr anzuziehen, der heute die Region umfährt.

Auf konkrete Nachfragen der Bürgerinitiative bestätigten Stippek und Zibuschka in aller Klarheit, dass weitere Überlegungen zum untersuchten „Wagramkorridor“ nicht mehr durchgeführt werden.

 

„ORF-NÖ-Online-Magazin vom 24.1.2004

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24.01.2004 | 18:45 St. Pölten: -7.1°C Morgen frostig, zeitweise sonnig
   
TRANSIT
 
Bildquelle: ORF/Hinteregger
 
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Keine Straße durch das Weinbaugebiet Wagram
Um die Region Hollabrunn besser an die Westautobahn anzubinden, war eine Bundesstraße mitten durch das Weinbaugebiet von Wagram (Bezirk Tulln) geplant. Wegen heftiger Proteste wurde das Projekt nun gestoppt.
 
 
 
Aus wegen zu geringen Verkehrsaufkommens
Durch Weingärten donnernde Lkw-Kolonnen - das waren die Befürchtungen der Bürgerinitiative "Transit.Stopp.Wagram". Das Land hat jetzt offiziell das Aus für das Projekt verkündet, da wegen des geringen Verkehrsaufkommens keine Notwendigkeit für den Bau der Straße besteht.
 
     
"Sehr sensible Region"
"Wir haben daher festgestellt, dass es nicht sehr viel Sinn macht, durch diesen ökologisch sehr sensiblen Raum eine Straßentrasse zu legen. Wir errichten aber um diese Region außen herum Straßen", erklärt Friedrich Zibuschka, oberster Verkehrsplaner des Landes.
     
Bildquelle: http://www.transitstopp-wagram.org  
   
   
     
Bürgerintiative begrüßt den Entschluss
Dazu gehört etwa die Verbindung von Stockerau über Tulln, Richtung Krems, die vierspurig ausgebaut wird. Der Sprecher der Bürgerinitiative "Transit.Stopp.Wagram", Leopold Blauensteiner, freut sich über das Aus für das Straßenprojekt.

Es sei ein äußerst positives Signal, dass sich das Land der Argumentation der Transitgegner angeschlossen hat.
 
 
 
     
Transit.Stopp.Wagram"
 
 
 
 
[oesterreich.ORF.at / ]
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    Gratuliere!
elisabethkerschbaumvor 2 Tagen, 22h 14min
hoffentlich hält der Frieden! die nordautobahn haben sie ja bis 99 auch dezitiert nicht gebraucht... aber dem wein tut diese entscheidung sicher gut!

 
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    transit
senapevor 3 Tagen, 6h 3min
es sollen überhaupt keine straßen mehr gebaut werden, sonst wird östereich eines tages das sein, was zwischen den ganzen straßen noch übriggeblieben ist.

 
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    Ja Ja das Florianiprinzip!!!
pelikevor 3 Tagen, 8h 8min
Ausserdem befindet sich in dieser Gegend die Heimat des LaNDESFÜRSTEN! Da weiss man was man in vorauseilendem Gehorsam zu tun hat. Vor allem muss man noch schnell mit den alten Verkehrszählungen argumentieren, denn wenn Tschechien einmal so richtig loslegt, dann gilt das Argument des mangelnden Bedarfes nicht mehr! Wird jetzt die Donaubrücke bei Traismauer auch gestrichen mangels Bedarfs? mfg.aus Kakanien

 
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    Bravo!
eisenbahnvor 3 Tagen, 8h 34min
Hr. Blauensteiner, ich freue mich mit Ihnen mit! Schön, daß heutzutage so etwas noch gelingt. Wir haben in Klosterneuburg ein ähnliches Problem, noch ist nicht aller Tage Abend, aber auch uns will man sowas quer durch die Au auftischen. Liebe Grüße nach Wagram!

 
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Nähere Auskünfte:

Leopold Blauensteiner- 0664 2424 925

Christa Schmid - 0699 116 16 505

 

 

Weitere Infos: Siehe Homepage Fels und Engabrunner Bürgerinitiative