Wir bewirtschaften in 15 % von unseren Weingärten
die Rotweinrebe ZWEIGELT, welche von Blaufränkisch und St.Laurent abstammt.Unsere Rotweinanlage in der Riede
Hammer gehört zu den ältesten bestehenden Zweigeltweingärten - 1965 gepflanzt. Sie
wurde ab 1995 kontinuierlich renoviert (hohe Laubwand !) und
der Drahtrahmen erneuert, aber das Durchschnittsalter liegt um die 30 Jahre.
Kleinere Flächen von St.Laurent und
BlauerBurgunder (PinotNoir) kamen seit 1998 ebenfalls hinzu, aber im Verkauf
wird es davon nur den Pinot Noir (im Jahr 2005) geben.
1. Hammer 2007
Zweigelt traditionell

Wein:
Farbe
kräftiges Rot-violett, dunkelfruchtiger Duft nach Kirschen und Weichseln, sehr
zugänglich und reif. Am Gaumen saftige Frucht, weiche, samtige Tannine, würzig, etwas
rauchig.
Trauben:
gesunde
Zweigelt-Trauben mit 19,5 Grad KMW
Weinbergslage:
Ried
"Hammer" in Fels am Wagram
Boden:
tiefgründiger Lößboden
Exposition:
am
Hangfuß, sanftwelliges Gelände
Weingarten:
etwa
35jährige Reben, einer der ältesten Zweigeltweingärten, Anlage umgestellt auf
Bogenschnitt
Ertrag:
50 hl pro
ha
Ernte:
3.
Oktoberwoche, Handlese
Weinbereitung:
gesunde
Trauben gerebelt (von Kämmen befreien), aber nicht gequetscht, schonend in den
geschlossenen regelmäßig rotierenden Gärbehälter, Gärung bei 25 - 30 Grad etwa 1
Woche, dann noch 2 Wochen stehenlassen ohne Luftzutritt und weiteres sanftes Auslaugen
wichtiger Aromen und Tannine (Beeren sind nicht aufgeplatzt), Entsaften, in die Weinpresse
füllen, schonende Pressung, danach Weinvorklärung durch 7 h Stehenlassen, Abziehen in
30-Eimerfässer (1800 l) aus Akazie, Dezember Umziehen (zur Klärung), langsame kühle
Äpfelsäuregärung im uralten Erdkeller im Mitterweg mit eigener bodenständiger
Bakterienflora der Weinfässer, Vollfüllen und ohne Schwefeln 8-monatiger Ausbau auf dem
Feintrubsediment, zur Klärung ca.3mal Umziehen und Faß auswaschen, nach 1,5 - 2 Jahren
Holzfaß-Ausbau Füllen über gröberen Filter direkt in Flasche
Weinentwicklung:
dichter
Rotwein, der jetzt schon viel Trinkfreude macht durch seine samtige Zugänglichkeit, aber
sich erst einpendelt, gewinnt sehr mit Luft oder 2 - 3 Jahre in der Flasche an
Weichsel-Kirsch-Frucht und Rundheit, dann einige Jahre konstant gut
Trinkoptimum:
ab jetzt
zu trinken, bis etwa 2 - 4 Jahre, gut haltbar
Analyse:
Alk 12,5 %
Säure 5 g/l Restzucker 1 g/l
2. Aeolis
2003 Zweigelt Reserve 
Wein:
Farbe dunkles
Rot-violett, intensiv fruchtiger Duft nach Heidelbeeren und Weichseln, daneben würzige
Röstaromen. Am Gaumen saftige Frucht und reife, samtige Tanninen unterlegt mit etwas
röstig-rauchigen Eichenaromen, welche sich in den guten Körper einfügen.
Trauben:
gesunde
Zweigelt-Trauben mit 20 Grad KMW
Weinbergslage:
Ried"Hammer" in Fels am Wagram
Boden:
tiefgründiger
Lößboden,
Der Name Aeolis leitet sich ab vom griech.Wort für Wind,
welcher in den letzten 1,000.000 Jahren den Boden (Löss) dieser Rebanlage
bildete.
Exposition:
am Hangfuß,
sanftwelliges Gelände
Weingarten:
etwa
40jährige Reben, einer der ältesten Zweigeltweingärten, Anlage umgestellt auf
Bogenschnitt
Ertrag:
40 hl pro ha
Ernte:
1.
Oktoberwoche, Handlese
Weinbereitung:
gesunde
Trauben gerebelt, schonend in den
geschlossenen regelmäßig rotierenden Gärbehälter, Gärung bei 25 - 30 Grad etwa 1
Woche, dann noch 6 Wochen stehenlassen , Entsaften, schonende Pressung,
Dekantieren, Abziehen in
30-Eimerfässer (1800 l) aus Akazie, langsame kühle
Äpfelsäuregärung im alten Erdkeller im Mitterweg mit eigener bodenständiger Flora
der Weinfässer, Frühjahr Cuvéezusammenstellung, Befüllung von 300 l-Eichenfässern und
2jähriger Ausbau auf dem Feintrubsediment,
Dekantieren, Füllen über gröberen Filter
auf Flasche Frühjahr 2007
Weinentwicklung:
dichter
Rotwein, der schon viel Trinkfreude macht durch seine samtige Zugänglichkeit, aber
noch zulegt, gewinnt sehr mit Luft ,
Weichsel-Beeren-Frucht und Rundheit, Holz geht komplett im Wein auf,
nächste ca.5 Jahre sehr langsame
schöne Entwicklungsphase, wo Tannine rund und füllig werden
Trinkoptimum:
ab 3 Jahre
nach der Ernte zu trinken, immer besser bis 5 - 6 Jahre, Haltbarkeit etwa 10 Jahre und
mehr (Magnum)
Analyse:
Alk 13,5 %
Säure 5,1 g/l Restzucker 1 g/l
Sonstiges:
15.März 2005 ..................ÖGZ-Weintipp
3. Eos
2003
Pinot Noir Reserve
Wein:
Farbe dunkles
Rot-violett, intensiv fruchtiger Duft nach Heidelbeeren und Weichseln, daneben würzige
Röstaromen. Am Gaumen saftige Frucht und reife, samtige Tanninen unterlegt mit etwas
röstig-rauchigen Eichenaromen, welche sich in den guten Körper einfügen.
Trauben:
gesunde
PinotNoir-Trauben mit 21,5 Grad KMW
Weinbergslage:
Ried"Hammer" in Fels am Wagram
Boden:
tiefgründiger
Lößboden,
Der Name Eos leitet sich ab von der griech.Göttin der
Morgenröte, die durch diesen Hinweis auf die Weinfarbe die markanteste
Eigenheit von Pinot Noir andeutet - die hellere Färbung im Weinglas.
Exposition:
am Hangfuß,
sanftwelliges Gelände
Weingarten:
etwa
9jährige Reben, einer der ältesten Zweigeltweingärten, Anlage umgestellt auf
Bogenschnitt
Ertrag:
40 hl pro ha
Ernte:
2.
Oktoberwoche, Handlese
Weinbereitung:
gesunde
Trauben gerebelt (von Kämmen befreien), aber nicht gequetscht, schonend in den
geschlossenen regelmäßig rotierenden Gärbehälter, Gärung bei 25 - 30 Grad etwa 1
Woche, dann noch 6 Wochen stehenlassen ohne Luftzutritt und weiteres sanftes Auslaugen
wichtiger Aromen und Tannine (Beeren sind nicht aufgeplatzt), Entsaften, in die Weinpresse
füllen, schonende Pressung, danach Weinvorklärung durch 7 h Stehenlassen, Abziehen in
30-Eimerfässer (1800 l) aus Akazie, Dezember Umziehen (zur Klärung), langsame kühle
Äpfelsäuregärung im uralten Erdkeller im Mitterweg mit eigener bodenständiger Flora
der Weinfässer, Befüllung von 300 l-Eichenfässern und
24-monatiger Ausbau auf dem Feintrubsediment, zur Klärung ca.3mal Umziehen und Faß
auswaschen, nach 1,5 - 2 Jahren Holzfaß-Ausbau Füllen über gröberen Filter direkt in
Flasche im September
Weinentwicklung:
dichter
Rotwein, der jetzt schon viel Trinkfreude macht durch seine samtige Zugänglichkeit, aber
sich erst einpendelt, gewinnt sehr mit Luft oder 2 - 3 Jahre in der Flasche an
Weichsel-Kirsch-Frucht und Rundheit, Holz geht komplett im Wein auf, dann sehr lange
schöne Entwicklungsphase
Trinkoptimum:
ab 3 Jahre
nach der Ernte zu trinken, immer besser bis 5 - 6 Jahre, Haltbarkeit etwa 10 Jahre und
mehr (Magnum)
Analyse:
Alk 14 %
Säure 5,1 g/l Restzucker 1 g/l
Vinotheksraritäten: |