
In kleineren Mengen führen wir einige Rebsorten,
die der Winzer sehr schätzt und ohne die unser Weingut nicht vollständig wäre.
Sie machen zusammen nur rund 10 % unserer Weingärten aus und der Weinfreund tut hier gut
daran, rechtzeitig zu reservieren.
Was verbindet diese Reben miteinander ? ...der
Traminer !
Alle
diese Sorten sind nach letzten
genet. Erkenntnissen auch mit dem GrünenVeltliner verwandt:
mehr dazu
hier...
FrühroterVeltliner
2009
Floss
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Beschreibung |
Farbe helles Gelb-Grün, feinwürzig blumiger Duft,
Zitrusfrüchte. Am Gaumen jugendliche Spritzigkeit, aromatisch, mild und
ausgewogen, ohne spitze Ecken und Kanten. Äußerst trinkfreudiger
leichter Aperitivwein. |
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Weinbergslage |
Lössriede Floss in Fels am Wagram, südostwärts geneigter
sanfter Hang. |
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Boden |
tiefgründiger Lößboden (25m), 20% Kalk, feiner sandiger
Lehm mit Humusauflage |
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Weingarten |
15jährige Reben (5000Pfl./ha), ein Bogen und hohe
Laubwand. FRÜHROTER VELTLINER ) ist ein frühreifender Nachkomme des
RoterVeltliners (RoterV. x Sylvaner), eine Rebe, die seit Jahrhunderten
in Niederösterreich heimisch war und auch im Zierfandler, Rotgipfler und
Neuburger Vaterrebe ist. Zertifiziert
biologisch-dynamische Wirtschaftsweise (Demeter). |
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Ertrag |
30 hl pro ha, am 15. September 2009 händisch geerntet in
300 kg Lesekisten |
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Weinbereitung |
Ganze Trauben durch Schwerkraft in die Weinpresse
befüllt, 5 h Saftkontakt mit Beerenhäuten, schonende Pressung,
Tonerdeschönung, Mostsedimentation, langsame kühle Gärung mit eigener
bodenständiger Hefe in Stahltank, kurzer Ausbau auf der Feinhefe,
Ausnutzung der ersten Frostnächte und mehrmals Dekantieren bis zur
Füllung in Flasche Anfang November. |
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Weinentwicklung |
Der Frührote wird früher reif als die anderen Veltliner
und erbringt schon im Herbst schöne Harmonie, wo unsere anderen Weine
noch etwas verschlossen wirken. Es sind noch Aromasteigerungen merkbar,
wird runder und fruchtiger, Flaschenlagerung 2 bis 3 Jahre möglich |
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Trinkoptimum |
ab Herbst 2009 bis etwa 2010 , zu Vorspeisen oder
herbstlichen Gerichten
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Analyse |
Alk 11,5 % Säure 6 g/l Restzucker
2,5
g/l |
Roter
Veltliner 2008
Fels am Wagram
Wein:
Farbe helles
Gelb-Grün, zarter blumiger Duft, würzig, nussig. Am Gaumen knackige Frische und
Spritzigkeit, Maronianklänge, resch und rassig.
Trauben:
reife
RoterVeltliner-Trauben mit ca.18 Grad KMW (entspricht 12 % Alk), gesunde Beeren
Weinbergslage:
3
verschied. Lössrieden in der Gemeinde Fels am Wagram:
Fumberg, Zeisleiten und Kogl
Boden:
tiefgründiger
Lößboden, 40% Kalk, feiner sandiger Lehm mit Humusauflage
Exposition:
Südgeneigte, sanft terrassenartig ansteigende Gelände mit "Gstetten"
(Ökoinseln) dazwischen. Frühe Lagen
Weingarten:
Alte
ca. 30jährige Reben, auf Bogen und
hohe Laubwand umgestellt
Ertrag:
50 hl pro ha
Ernte:
Anfang Oktober handgelesen
Weinbereitung:
ganze Trauben
in die Weinpresse befüllt, schonende Pressung, danach Tonerdeschönung, Mostvorklärung
durch 4 h Stehenlassen, langsame kühle Gärung mit eigener bodenständiger Hefe in
Stahltank, Vollfüllen, später 1.Abstich und 2 Monate Ausbau auf dem Feintrub,
Grobfiltration, Mitte März Füllung in Flasche
Weinentwicklung:
Trotz jetziger Duftigkeit sind noch Aromasteigerungen merkbar, wird runder und fruchtiger, braucht länger als
die Grünen, Flaschenlagerung 3 bis 4 Jahre möglich
Trinkoptimum:
ab Frühjahr
bis etwa 4 Jahre
Analyse:
Alk 12 % Säure 6,1 g/l Restzucker
4,7 g/l
Chardonnay
2003 Reserve
Wein:
Farbe
kräftiges Gelb-Gold, cremefruchtiger Duft, Nuß-Südfrucht-Kombination mit
leichten Bananen- und Schoko-Anklängen. Am Gaumen feine Röstaromen (Kaffee,
Kakao) und lebendige Ananas- und Grapefruit-Aromen bis zum Abgang, saftig
und fleischig mit Konzentration, Holz gut eingebettet. Im Abgang sehr rund,
fast mollig schmeichelnd.
Trauben:
hochreife
Chardonnay-Trauben mit 21 Grad KMW (entspricht 14 %Alk), kerngesund und handgelesen
Weinbergslage:
Ried "Scheiben" in Fels am Wagram
Boden:
20 m
tiefgründiger Lößboden, 42% Kalk, klassisches Terroir einer Felser Lage
Exposition:
Hangmitte,
SSO, terrassenartig ansteigendes Gelände mit "Gstetten" (Ökoinseln) dazwischen
Weingarten:
Junge
10jährige Reben, Anlage mit Bogenschnitt und hoher schlanker Laubwand, ca.4000
Pflanzen/ha
Ertrag:
30 hl pro ha
Ernte:
am 15.
Oktober handgelesen
Weinbereitung:
ganze Trauben
in die Weinpresse befüllt, schonende Pressung, danach Tonerdeschönung, Mostvorklärung
durch 4 h Stehenlassen, langsame kühle Gärung mit eigener bodenständiger Hefe in neuen
300 l -Eichenfässern (Allier medium v.Schneckenleitner), Vollfüllen, biolog.Säureabbau
und 11 monatiger Ausbau auf dem Feintrub, später 1.Abstich, Grobfiltration August, dann
Füllung in Flasche, Verkauf ab September
Weinentwicklung:
ab
Herbst/Winter kommt Aromatik und Holz erst richtig in Balance, etwas Flaschenlagerung bis
2000 ist von Vorteil, Holz verschwindet aber hinter Frucht schon im 2. Jahr, min. 10 Jahre
Ausbaufähigkeit
Trinkoptimum:
ab 1 Jahr,
dann sehr langlebig, bis etwa 7 Jahre
Analyse:
Alk 13,5 %
Säure 5,4 g/l Restzucker 3 g/l
Mitterweg
2008
Sauvignon blanc
Wein:
Farbe helles Gelb-Grün, süßer vegetaler Duft
von schwarzen Johannisbeeren,
Anklänge nach rotem und gelbem
Paprika, mineralische Würze, die fast ein bißchen an Feuerstein erinnert.
Auch Stachelbeere. Am Gaumen ein
kernig-rassiger Körper mit Saft und Kraft,
Im Abgang Aromatik wie im Duft
elegant nachklingend.
Trauben:
vollreife
Sauvignon-Trauben mit 19,5 Grad KMW , vollkommen gesunde Beeren
Weinbergslage:
Ried
"Mitterweg" in Fels am Wagram,
unsere früheste Lage
Boden:
20 m
tiefgründiger Lößboden, 42% Kalk, klassisches Terroir einer Felser
LössLage
Exposition:
Unteres
Hangdrittel, Südrichtung, terrassenartig ansteigendes Gelände mit "Gstetten"
(Ökoinseln) dazwischen
Weingarten:
1994 gepflanzte
Reben, Bogenschnitt und hohe schlanke Laubwand, ca. 6000 Pflanzen/ha
Ertrag:
30 hl pro ha, nur gesunde Trauben verwendet
Ernte:
am
5. September handgelesen in 600l Lesekisten
Weinbereitung:
Ganze
Trauben mittels Schwerkraft in die Weinpresse befüllt, schonende
pneumatische Pressung, danach Tonerdeschönung,
Mostvorklärung durch 4 h Stehenlassen, langsame kühle Gärung mit eigener
bodenständiger Hefe in Stahltank, Vollfüllen, später 1.Abstich und 4- monatiger Ausbau
auf dem Feintrub, Grobfiltration Februar, Mitte März Füllung in Flasche
Weinentwicklung:
Steigert sich bis Mai zu klassischer Sortentypizität, ab Herbst kommt Sortenaromatik erst richtig,
Flaschenlagerung ist von Vorteil, min. 7 Jahre Ausbaufähigkeit
Trinkoptimum:
ab Herbst, dann sehr ausgeglichen bis etwa 7 Jahre lebendige Frucht
Analyse:
Alk 12,7 % Säure 6,0 g/l Restzucker 1,8 g/l
Mitterweg
2005
Traminer
Trio
Wein:
Farbe helles Gelb-Grün, süßer aromatischer Duft nach Rosen, Litschi
und auch Zitrusfrüchte, elegant und mit Luft immer mächtiger,
Vielschichtigkeit. Am Gaumen ein ruhiger sanfter
Körper mit viel Kraft, Aromatik wie im Duft, ewig
nachklingend, ausgewogene Balance.
Trauben:
Cuvée aus
Roter, Gewürz- u. Gelben Traminer-Trauben mit 20 Grad KMW (entspricht 13 %Alk), vollreife
vorwiegend gesunde Beeren
Weinbergslage:
Ried
"Mitterweg" in Fels am Wagram
Boden:
20 m
tiefgründiger Lößboden, 42% Kalk, klassisches Terroir einer Felser Lage
Exposition:
Mittleres
Hangdrittel, Südrichtung, terrassenartig ansteigendes Gelände mit "Gstetten"
(Ökoinseln) dazwischen
Weingarten:
Über 20 Jahre
alte Reben, Bogenschnitt und hohe schlanke Laubwand,
ca. 4000 Pflanzen/ha. Die 3 Traminerspielarten
haben jeweils 1/3 Anteil: Roter, Gewürz- u. Gelber Traminer.
Ertrag:
20 hl pro ha
Ernte:
20 Oktober handgelesen in 600l Lesekisten
Weinbereitung:
ganze
Trauben in die Weinpresse befüllt, 4 h Stehenlassen, schonende Pressung, danach
Tonerdeschönung, Mostvorklärung durch 4 h Stehenlassen, langsame kühle Gärung mit
eigener bodenständiger Hefe in neuem 300l Eichenfass,
t, Vollfüllen, später 1.Abstich und 2 Monate
Ausbau auf dem Feintrub, zurück in Stahl,
3mal dekantieren, Mitte April Füllung in Flasche
Weinentwicklung:
primäre Zitrus-Litschiaromen schon nach Füllung, mit Zeit und Luft kommt Rosenaromatik erst
richtig, Flaschenlagerung ist von Vorteil, min. 10 Jahre Ausbaufähigkeit
und mehr
Trinkoptimum:
zu Gänseleber, Kalbsleber, Bries und ähnlich intensivem
Fleisch, Pilzen oder asiat.Gerichte
Analyse:
Alk 13,4 %
Säure 5 g/l Restzucker
16 g/l
Sonstiges:
GrandCru-Sieger im
alacarte 4-05 |