Die Nebensorten

Chardonnay    FrühroterVeltliner   GewürzTraminer   RoterVeltliner

In kleineren Mengen führen wir einige Rebsorten, die der Winzer sehr schätzt und ohne die unser Weingut nicht vollständig wäre. Sie machen zusammen nur rund 10 % unserer Weingärten aus und der Weinfreund tut hier gut daran, rechtzeitig zu reservieren.Frühroter Veltliner FLOSS 2007

Was verbindet diese Reben miteinander ? ...der Traminer !

Alle diese Sorten sind nach letzten genet. Erkenntnissen auch mit dem GrünenVeltliner verwandt: mehr dazu hier...

 FrühroterVeltliner 2009  Floss

Frühroter Veltliner 2006               

Beschreibung Farbe helles Gelb-Grün, feinwürzig blumiger Duft, Zitrusfrüchte. Am Gaumen jugendliche Spritzigkeit, aromatisch, mild und ausgewogen, ohne spitze Ecken und Kanten. Äußerst trinkfreudiger leichter Aperitivwein.

 

Weinbergslage Lössriede Floss in Fels am Wagram, südostwärts geneigter sanfter Hang.

 

Boden tiefgründiger Lößboden (25m), 20% Kalk, feiner sandiger Lehm mit Humusauflage

 

Weingarten 15jährige Reben (5000Pfl./ha), ein Bogen und hohe Laubwand.  FRÜHROTER VELTLINER ) ist ein frühreifender Nachkomme des RoterVeltliners (RoterV. x Sylvaner), eine Rebe, die seit Jahrhunderten in Niederösterreich heimisch war und auch im Zierfandler, Rotgipfler und Neuburger Vaterrebe ist. Zertifiziert biologisch-dynamische Wirtschaftsweise (Demeter).

 

Ertrag 30 hl pro ha, am 15. September 2009 händisch geerntet in 300 kg Lesekisten

 

Weinbereitung Ganze Trauben durch Schwerkraft in die Weinpresse befüllt, 5 h Saftkontakt mit Beerenhäuten, schonende Pressung, Tonerdeschönung, Mostsedimentation, langsame kühle Gärung mit eigener bodenständiger Hefe in Stahltank, kurzer Ausbau auf der Feinhefe, Ausnutzung der ersten Frostnächte und mehrmals Dekantieren bis zur Füllung in Flasche Anfang November.

 

Weinentwicklung Der Frührote wird früher reif als die anderen Veltliner und erbringt schon im Herbst schöne Harmonie, wo unsere anderen Weine noch etwas verschlossen wirken. Es sind noch Aromasteigerungen merkbar, wird runder und fruchtiger, Flaschenlagerung 2 bis 3 Jahre möglich

 

Trinkoptimum ab Herbst 2009 bis etwa 2010 , zu Vorspeisen oder herbstlichen Gerichten

 

Analyse Alk 11,5 %  Säure 6 g/l    Restzucker 2,5 g/l

 


Roter Veltliner 2008 Fels am Wagram

Wein:
            Farbe helles Gelb-Grün, zarter blumiger Duft, würzig, nussig. Am Gaumen knackige Frische und Spritzigkeit, Maronianklänge, resch und rassig.
Trauben:
            reife RoterVeltliner-Trauben mit ca.18 Grad KMW (entspricht 12 % Alk),  gesunde Beeren
Weinbergslage:
            3 verschied. Lössrieden in der Gemeinde Fels am Wagram: Fumberg, Zeisleiten und Kogl
Boden:
            tiefgründiger Lößboden, 40% Kalk, feiner sandiger Lehm mit Humusauflage
Exposition:
            Südgeneigte, sanft terrassenartig ansteigende Gelände mit "Gstetten" (Ökoinseln) dazwischen. Frühe Lagen
Weingarten:
            Alte ca.  30jährige Reben, auf Bogen und hohe Laubwand umgestellt
Ertrag:
            50 hl pro ha
Ernte:
            Anfang Oktober handgelesen
Weinbereitung:
            ganze Trauben in die Weinpresse befüllt, schonende Pressung, danach Tonerdeschönung, Mostvorklärung durch 4 h Stehenlassen, langsame kühle Gärung mit eigener bodenständiger Hefe in Stahltank, Vollfüllen, später 1.Abstich und 2 Monate Ausbau auf dem Feintrub, Grobfiltration, Mitte März Füllung in Flasche
Weinentwicklung:
            Trotz jetziger Duftigkeit sind noch Aromasteigerungen merkbar, wird runder und fruchtiger, braucht länger als die Grünen, Flaschenlagerung 3 bis 4 Jahre möglich
Trinkoptimum:
            ab Frühjahr bis etwa 4 Jahre
Analyse:
            Alk 12 % Säure 6,1 g/l    Restzucker 4,7 g/l

 

Chardonnay 2003  Reserve   

 

Wein:
            Farbe kräftiges Gelb-Gold, cremefruchtiger Duft, Nuß-Südfrucht-Kombination mit leichten Bananen- und Schoko-Anklängen. Am Gaumen feine Röstaromen (Kaffee, Kakao) und lebendige Ananas- und Grapefruit-Aromen bis zum Abgang, saftig und fleischig mit Konzentration, Holz gut eingebettet. Im Abgang sehr rund, fast mollig schmeichelnd.
Trauben:
            hochreife Chardonnay-Trauben mit 21 Grad KMW (entspricht 14 %Alk), kerngesund und handgelesen
Weinbergslage:
            Ried "Scheiben" in Fels am Wagram
Boden:
            20 m tiefgründiger Lößboden, 42% Kalk, klassisches Terroir einer Felser Lage
Exposition:
            Hangmitte, SSO, terrassenartig ansteigendes Gelände mit "Gstetten" (Ökoinseln) dazwischen
Weingarten:
            Junge 10jährige Reben, Anlage mit Bogenschnitt und hoher schlanker Laubwand, ca.4000 Pflanzen/ha
Ertrag:
            30 hl pro ha
Ernte:
            am 15. Oktober handgelesen
Weinbereitung:
            ganze Trauben in die Weinpresse befüllt, schonende Pressung, danach Tonerdeschönung, Mostvorklärung durch 4 h Stehenlassen, langsame kühle Gärung mit eigener bodenständiger Hefe in neuen 300 l -Eichenfässern (Allier medium v.Schneckenleitner), Vollfüllen, biolog.Säureabbau und 11 monatiger Ausbau auf dem Feintrub, später 1.Abstich, Grobfiltration August, dann Füllung in Flasche, Verkauf ab September
Weinentwicklung:
            ab Herbst/Winter kommt Aromatik und Holz erst richtig in Balance, etwas Flaschenlagerung bis 2000 ist von Vorteil, Holz verschwindet aber hinter Frucht schon im 2. Jahr, min. 10 Jahre Ausbaufähigkeit
Trinkoptimum:
            ab 1 Jahr, dann sehr langlebig, bis etwa 7 Jahre
Analyse:
            Alk 13,5 % Säure 5,4 g/l    Restzucker 3 g/l


Mitterweg 2008 Sauvignon blanc

Wein:
Farbe helles Gelb-Grün, süßer vegetaler Duft von schwarzen Johannisbeeren, Anklänge nach rotem und gelbem Paprika, mineralische Würze, die fast ein bißchen an Feuerstein erinnert. Auch Stachelbeere. Am Gaumen ein kernig-rassiger Körper mit Saft und Kraft, Im Abgang  Aromatik wie im Duft elegant nachklingend.
Trauben:
            vollreife Sauvignon-Trauben mit 19,5 Grad KMW , vollkommen gesunde Beeren
Weinbergslage:
            Ried "Mitterweg" in Fels am Wagram, unsere früheste Lage
Boden:
            20 m tiefgründiger Lößboden, 42% Kalk, klassisches Terroir einer Felser LössLage
Exposition:
            Unteres Hangdrittel, Südrichtung, terrassenartig ansteigendes Gelände mit "Gstetten" (Ökoinseln) dazwischen
Weingarten:
            1994 gepflanzte Reben, Bogenschnitt und hohe schlanke Laubwand, ca. 6000 Pflanzen/ha
Ertrag:
            30 hl pro ha, nur gesunde Trauben verwendet
Ernte:
           am 5. September handgelesen in 600l Lesekisten
Weinbereitung:
            Ganze Trauben mittels Schwerkraft in die Weinpresse befüllt, schonende pneumatische Pressung, danach Tonerdeschönung, Mostvorklärung durch 4 h Stehenlassen, langsame kühle Gärung mit eigener bodenständiger Hefe in Stahltank, Vollfüllen, später 1.Abstich und 4- monatiger Ausbau auf dem Feintrub, Grobfiltration Februar, Mitte März Füllung in Flasche
Weinentwicklung:
            Steigert sich bis Mai zu klassischer Sortentypizität, ab Herbst kommt Sortenaromatik erst richtig, Flaschenlagerung ist von Vorteil, min. 7 Jahre Ausbaufähigkeit
Trinkoptimum:
            ab Herbst, dann sehr ausgeglichen bis etwa 7 Jahre lebendige Frucht
Analyse:
            Alk 12,7 % Säure 6,0 g/l    Restzucker 1,8 g/l

Mitterweg 2005 Traminer  Trio         

 

Wein:
Farbe helles Gelb-Grün, süßer aromatischer Duft nach Rosen, Litschi und auch Zitrusfrüchte, elegant und mit Luft immer mächtiger, Vielschichtigkeit. Am Gaumen ein ruhiger sanfter Körper mit viel Kraft, Aromatik wie im Duft, ewig nachklingend, ausgewogene Balance.
Trauben:
            Cuvée aus Roter, Gewürz- u. Gelben Traminer-Trauben mit 20 Grad KMW (entspricht 13 %Alk), vollreife vorwiegend gesunde Beeren
Weinbergslage:
            Ried "Mitterweg" in Fels am Wagram
Boden:
            20 m tiefgründiger Lößboden, 42% Kalk, klassisches Terroir einer Felser Lage
Exposition:
            Mittleres Hangdrittel, Südrichtung, terrassenartig ansteigendes Gelände mit "Gstetten" (Ökoinseln) dazwischen
Weingarten:
            Über 20 Jahre alte Reben, Bogenschnitt und hohe schlanke Laubwand, ca. 4000 Pflanzen/ha. Die 3 Traminerspielarten haben jeweils 1/3 Anteil: Roter, Gewürz- u. Gelber Traminer.
Ertrag:
            20 hl pro ha
Ernte:
            20 Oktober handgelesen in 600l Lesekisten
Weinbereitung:
            ganze Trauben in die Weinpresse befüllt, 4 h Stehenlassen, schonende Pressung, danach Tonerdeschönung, Mostvorklärung durch 4 h Stehenlassen, langsame kühle Gärung mit eigener bodenständiger Hefe  in neuem 300l Eichenfass, t, Vollfüllen, später 1.Abstich und 2 Monate Ausbau auf dem Feintrub, zurück in Stahl, 3mal dekantieren, Mitte April Füllung in Flasche
Weinentwicklung:
            primäre Zitrus-Litschiaromen schon nach Füllung, mit Zeit und Luft kommt Rosenaromatik erst richtig, Flaschenlagerung ist von Vorteil, min. 10 Jahre Ausbaufähigkeit und mehr
Trinkoptimum:
            zu Gänseleber, Kalbsleber, Bries und ähnlich intensivem Fleisch, Pilzen oder asiat.Gerichte
Analyse:
            Alk 13,4 %      Säure 5 g/l        Restzucker 16 g/l

Sonstiges:   GrandCru-Sieger im alacarte 4-05